Architekturbüro Hannover - Wettbewerbsbeitrag

Wohnquartier in Cottbus

Wir, als XAI Bauplanung haben an einem weiteren Wettbewerb teilgenommen und wollen diesen Wettbewerbsbeitrag und die Entstehung hier teilen. Unter anderem waren dieses Mal auch unsere beiden neuen Mitarbeiter Alessandro und Luca mit im Planungsteam.

Aufgabe des Realisierungswettbewerbs war es, ein Wohnquartier mit 250 Wohneinheiten in Cottbus zu entwickeln, in dem sowohl der soziale Wohnungsbau, frei finanzierte Mietwohnungen, Eigentumswohnungen, als auch altengerechtes Wohnen berücksichtigt werden mussten. Das Gesamte Konzept finden Sie hier.

Das Projekt wurde neben Handskizzen und ersten Enwurfsansätzen, mit ArchiCAD weiter gezeichnet, um auch gleichzeitige Volumenstudien und erste Sonnenstudien zu erstellen. Durch diese ständige Auslotung der Rahmenbedingungen wurde eine optimale Lage bei gleichzeitiger Flächenmaximierung erreicht. Hier zeigen sich die Vorteile eines engen Austausches zwischen herkömmlichen Methoden und den neuen Möglichkeiten die ein Building Information Model bieten kann.

Um die verschiedenen geforderten Funktionen besser erklären zu können wurden mit Hilfe des erstellten 3d Modelles verschiedene Diagramme erstellt. Die Grundrisse wurden ebenfalls direkt aus dem 3d Modell generiert und weiterbearbeitet. Durch diese Herangehensweise wurde viel Zeit beim Zeichnen gespart, welche dann wiederum in Entwurfsideen und der verfeinerung der Außenraumbezüge und der Platzoptimierung geflossen ist.

Nachdem mit verschiedenen städtebaulichen Massenvolumen experimentiert worden sind wurde die Umgebung ebenfalls modelliert. Hierzu war es nötig auch die restliche Umgebung der Cottbuser Altstadt sowie angrenzende Wohnquartiere zu modelieren. Dieser Städtebauliche Kontext ist besonders wichtig um zu sehen wie sich die eigenen Gebäude auch in der Höhe optimal einfügen.

„Mir ist klar geworden, dass ein BIM Modell sehr viel zeit sparen kann. Der anfängliche Mehraufwand ist schnell wieder aufgeholt indem man verschiedene Zeichnungen, Studien und Listen ableiten und generieren kann. Dadurch fallen schneller Problemstellen auf und die Qualität der Arbeit wird insgesmmt gesteigert. Am Ende hat man dadurch sogar mehr Zeit für den Austausch und den kreativen Prozess.”

-Alessandro Lombardi

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