Wohnsiedlung Hildesheim - Architekturbüro Hannover

WOHNEN IN GEMEINSCHAFT

Projekt

Wohnsiedlung

Standort

Hildesheim

Jahr

2019

Größe

4.653 m ²

Kunden

Privatpersonen

Entwurf einer neu geplanten Mehrgenerationen-Wohnanlage in Reihenhaus-Bauweise mit 1- bis 3-geschossig versetzten Baukörpern. Es entsteht dadurch eine neue Wohnsiedlung mit ca. 13 Häusern, sowie vielfältigen Grün- und Freiflächen zur unterschiedlichen Nutzung am Ende der Siedlungsstraße. Die Erschließung der Wohnhäuser erfolgt über die Straßengasse, die eine Begegnungsfläche und ein Dreh- und Angelpunkt für die Bewohner, aller Generationen, ist. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Parteien wird hier großgeschrieben. Die gesamte Wohnanlage wird über mehrere Stichstraßen, ausgehend von der westlichen Haupterschließungsstraße, erreicht. Die Reduzierung des Autoverkehrs durch eingeschränkte Zufahrten sind ein wichtiger Planungsbestandteil des Entwurfes und bieten sämtlichen Bewohnern ein sicheres Bewegungsumfeld. Hier ist das Spielen und Sitzen vor der eigenen Tür noch möglich. Keiner muss Angst haben.

Aus Gründen der besseren Tageslichtnutzung wurden Baukörper mit geringer Tiefe gewählt. Alle Wohnungen können mit altengerechten Grundrissen und dadurch mit entsprechenden Türbreiten, Bewegungsradien etc. ausgestattet werden. Zur Südwestseite wurden großzügige Loggien oder Balkone mit guter Sonnenbelichtung und einer angemessenen Privatsphäre geplant. Die erdgeschossigen Wohnungen weisen verschieden große Gartengrundstücke und optional Gerätehäuser auf.

Die Parkanlagen im Süden der Wohnanlagen können mit Gemeinschaftsräumen großflächig genutzt und von allen Bewohnern und deren Besuchern belebt werden. Durch eine vielseitige Nutzung soll auch „gemeinsames Miteinander“ gefördert und gelebt werden. Ein komplexer Ort mit dem sich die Bewohner identifizieren – in dem nicht nur Wohnen stattfindet. Wer Hilfe bei der Montage, z. B. von Möbeln braucht, bügelt dem Helfer im Gegenzug vielleicht die Hemden oder erledigt einen Botengang für ihn. Den Bewohnern werden zudem mehrere Allmenden (gemeinschaftliches Eigentum) zur Verfügung stehen – Freiflächen innerhalb und außerhalb der Häuser, wo die Mieter eigene Ideen verwirklichen können: „gemeinsame Aktivitäten wie z. B. Workshops, Feste feiern, Gemüse anpflanzen, einen Bauspielplatz eröffnen oder auch nur miteinander sprechen“.

Eine Zusammenführung von Menschen unterschiedlichen Alters und die weitgehende Vermeidung von Isolation und Ghettoisierung ist dabei eine wichtige Grundidee dieser Planung. Die äußere Gestalt der Anlage ist noch frei definierbar, es sollen standort-typische Materialien zur örtlichen Identifikation verwendet werden.

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