Wohnen im Süden Europas - Wohnungsbau

SPORT, ERHOLUNG & GESUNDHEIT

Projekt

Wohnen & Erholung

Standort

Südeuropa

Jahr

2017

Größe

35.000 m²

Kunden

Unternehmensgruppe

Auf etwa 35.000 m² Landfläche wurden bei diesem Wohnungsbauprojekt 350 Wohneinheiten und die dazu nötigen sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Einrichtungen geplant.

Die Wohnungseinheiten decken sowohl den sozialen Wohnungsbau, den Eigentumswohnungsbau, als auch seniorengerechtes Wohnen ab.

Die Wohnungen sind im Schnitt 60-120 m² groß und bieten einen sehr hohen Gebäudestandard für die Region. Durch die 350 Wohneinheiten entsteht ein großer Bedarf an Infrastruktur. Es wurden daher Gebäude entworfen, die Platz für Arztpraxen, Physiotherapeutische Einrichtungen und auch für Fitness- und Wellnessanlagen bieten. Das Wohnen im Süden umfasst also ein Komplettpaket für die Bewohner dort.

Durch diese Maßnahmen werden nicht nur die Bedürfnisse der Quartierbewohner abgedeckt, sondern vielmehr auch die Wohnqualität der Region verbessert. Um das Gesamtangebot abzurunden ist eine neue Therme mit Schwimmbad und Außenbereichen geplant, um dort dem Wohnen im Süden noch mehr Qualität zu verschaffen.

Wie auch bei einem unserer anderen Entwürfe werden Baukörper in organischen Formen mit sehr großen Fensterflächen (mit Wärmeschutzverglasung) geschaffen. Die schlanken filigranen Tragwerks-Bauteile mit geringen Querschnitten lassen das Bauwerk trotz seiner Größe transparent und „leicht“ erscheinen.

Die einzelnen Gebäude korrespondieren mit der umliegenden Landschaft, indem sie in ihrer Anordnung die Form des zentralen, sich schlängelnden Fußlaufes aufnehmen. Wir meinen, dass die Gebäude mit dem Fluss harmonieren und eine Einheit aus Natur und Bauwerken bilden. Hierbei wurden auch die Außenanlagen sensibel mit zahlreichen, sehr unterschiedlichen Neuanpflanzungen gestaltet.

Beim energetischen Aspekt kommt es in der Planung zum differenzierten Einsatz von regenerativen Energien: Nutzung von Erdwärme, Photovoltaik-Elementen und Vakuumröhrenkollektoren auf Dach und an Fassadenbereichen, die optimal zur Sonnenkurve ausgerichtet sind.

Weiterhin besteht der Einsatz von Klimaanlagen zur Minimierung des sommerlichen Kühlbedarfs (Verschattung, passive Kühlung, freie Lüftung). Bei der Nachtkühlung wird in den Sommermonaten die Kälte der Nachtluft in die Wohngebäude geleitet und dort gespeichert, um am Folgetag ein angenehmes, zuträgliches Raumklima zu erreichen. Ziel ist es, nachts den täglichen Wärmeeintrag ins Gebäude zu kompensieren. Die Nachttemperaturen liegen in Mitteleuropa zumeist für 5 Stunden unter 21 °C.

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