Wohnhaus mit Yogastudio

WOHNHAUS & YOGASTUDIO

Projekt

Wohnen & Arbeiten

Standort

Nienburg/Weser

Jahr

2013

Größe

550 m²

Kunden

Privatperson

Diese Planung wurde nach Wünschen der Bauherren erstellt. Es sollte ein schlichter Baukörper nach Art des Bauhausstils realisiert werden. Das Gebäude hat daher eine sachliche, schlichte Linienführung. Es besteht aus zwei Geschossen, wobei sich der Eingangsbereich und die Garage, sowie der große Yogaübungsraum als eigene Bereiche vom Hauptbaukörper als Kubus absetzen und auch in der Materialität als eigene Funktionsbereiche ablesbar sind. Dennoch erscheint das Haus als harmonische, schlüssige Einheit.

Die Sachlichkeit und Zurückhaltung des Hausentwurfes und des Yogastudios spiegelt sich, auch in der nach Feng–Shui Prinzipien angelegten Außenanlagengestaltung, wieder.

Das Haus hat eine Grundfläche von ca. 150 Quadratmeter. Die Räume im Erdgeschoss sind großzügig und lichtdurchflutet. Im Erdgeschosses dominiert der zentrale Yoga- Übungsraum mit einer Größe von 59 Quadratmeter. In diesem rund drei Meter hohen Raum haben die Yoga-Schüler das Gefühl, sich frei bis zur Decke strecken zu können. Eine Fußbodenheizung sorgt für angenehme Wärme im ganzen Haus.

Mit viel Liebe zum Detail hat die Bauherrin (Yogalehrerin) die Materialien ausgesucht, die wir dann in ihrem Sinne umgesetzt haben:

Eichenparkett, Waschbecken aus Natursteinen, Aluminium-Geländer, Lichtinstallationen unter der Decke, etc.

Eine Besonderheit des Hauses ist auch, dass ein in die Treppenhauswand integrierter Schrein als Wandnische eingebaut wurde.

Vor dem großen Yoga-Übungsraum erstreckt sich die über 100 Quadratmeter große Holzterrasse. Dort wird im Sommer bei schönem Wetter auch Yoga praktiziert.

Im Garten wurden 35 Bambusse gepflanzt. Etliche große Findlinge dekorieren die Freifläche im Garten zusätzlich. Sie bildeten das Fundament des über 100 Jahre alten Hauses, das zuvor an dieser Stelle stand und das nach einem zwischen zeitlichen Brand abgerissen wurde.

Die Bauherrin, die auch Ayurveda praktiziert, hat das Haus mit seinen „Lebensräumen“ gemäß der Vastu-Lehre optimal gestaltet so, dass sich die Bewohner und Schüler darin wohlfühlen können. Harmonie wird großgeschrieben. Eine Meditationsecke hat sie sich draußen auch eingerichtet. Mit grauem Schiefersplit ist der Garten eingesäumt.

Zahlreiche Übungsgegenstände wie Yoga-Matten, Gurte, Stühle und Bandagen für das dynamische Hatha-Yoga werden in den eigens dafür geplanten Wandnischen gelagert.

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